Namen für Homepage finden

Name fuer homepage finden

Bestimmt kennen Sie das: Sie haben ein Web-Projekt am Laufen und suchen noch die dazu passende Domain. Das Ziel ist natürlich, möglichst viele Besucher anzulocken, die darauf brennen, die Angebote ihrer Website wahrzunehmen. Aber was sind die Kriterien für einen guten Domain-Namen? Sollen Sie sich nun für einen Fantasienamen wie Google ™ oder Yahoo™ entscheiden oder lieber auf eine Keyword-Domain vertrauen? Wir versuchen uns in diesem Artikel dem Thema systematisch anzunähern. Zum Schluss soll eine Liste mit Kriterien stehen, die Ihnen in Zukunft bei der Suche nach geeigneten Namen für Ihre Homepage nützlich sein kann.

Domainverfügbarkeit prüfen

Das Allerwichtigste bei der Wahl eines Domain-Namens ist naturgemäß, dass dieser noch frei ist. Hat ein Anderer bereits eine Domain auf diesem Namen registriert, scheidet diese zunächst aus. Natürlich besteht die Möglichkeit diese vom Besitzer abzukaufen. Dies empfiehlt sich aber nur, wenn der Domainname in jeder Hinsicht perfekt zur geplanten Webpräsenz passt.
Ob eine .de-Domain frei ist, können Sie bei der DENIC abfragen. Für weitere Top-Level-Domains (z.B. com, info oder eu) gibt es Seiten wie whois.de die für sie diesen Service übernehmen.


Die wichtigsten Top-Level-Domains

Es empfiehlt sich unter Umständen, mehrere Top-Level-Domains (TLDs) zu registrieren. Besonders, wenn Ihr Webangebot in verschiedenen Ländern und/oder Sprachen abrufbar sein soll. Besonders ärgerlich kann es sein, wenn man viel Kosten und Mühen in den Aufbau einer Domain-Marke investiert hat und dann ein Teil dieses Potentials an die Besitzer anderer TLDs verloren geht.
Zieht man die vergleichsweise geringen Kosten, die für die Bewirtschaftung einer Domain jährlich anfallen (6-12€) mit in Betracht, ist eine Registrierung mehrerer TLDs durchaus zu empfehlen.
Bei kleineneren Projekten sollte zumindest eine Domain für das Herkunftsland (.de) und eine internationale Domain (.com oder .net) verfügbar sein.
Ab 2013 werden eine Fülle neuer TLDs hinzu kommen (.shop, .xxx etc.) wie deren Einfluss aussehen wird bleibt abzuwarten.

Keyworddomains

Suchmaschinen wie Google setzen bei ihrem Ergebnisranking nachwievor auch auf das Vorkommen bestimmter Keywords im Domainnamen. Haben Sie sich beispielsweise die Domain www.seozebra.de gesichert, ist es wahrscheinlich, dass sie bei zuchen nach „Seozebra“ in der Ergebnisliste auftauchen werden.
Als Keyworddomains bezeichnet man Domainnamen, die darauf abzielen eine ganz bestimmte Suchanfrage abzubilden um somit in den Suchmaschinen weit oben zu ranken. Typische Vorgehensweise ist es hierbei sich mit Tools, wie dem Google AdWords Keywordtool™ die Anzahl der monatlichen Suchanfragen in einem gewissen Bereich (z.B. Kühlschrank) anzusehen. Anschließend wird eine Wortkombination mit möglichst vielen Suchanfragen bei gleichzeitig geringer Konkurrenz gewählt (z.B. „der kühlschrank“). In unserem Beispiel entstünde dann die Keyworddomain „der-kuehlschrank.de“.
Ein Nachteil der Keyworddomains ist die mangelnde Erweiterbarkeit: Es wird Ihnen nicht ohne weiteres möglich sein das Konzept von „der-kuehlschrank.de“ mit der Zeit anzupassen – will sagen, wenn Sie beschießen Ihr Sortiment um Autoradios zu erweitern, wäre das für die genannte Domain mehr als unpassend.

Kunstnamen wie Google™ oder Zalando™ sind in jeder Munde. Hier darf aber nicht vergessen werden, dass hinter dem Aufbau der entsprechenden Domain-Marke sehr hohe Investitionen stecken. Ein klarer Vorteil ist, dass für diese Kunstwörter praktisch keine Konkurrenz vorhanden ist. Bei kleineren Webprojekten ist hiervon jedoch abzuraten.
Sollten Sie sich dennoch dafür entscheiden, hier sind ein paar Tipps:

  • Maximal drei Silben
  • Keine Sonderzeichen oder Umlaute
  • Keine (negative) Bedeutung in anderen Sprachen

Der Mittelweg

Eine Kombination aus Keyworddomain und Kunstname finden Sie z.B. im Domainnamen dieser Seite: Die enthaltenen Keywords sind „Marketing“ und „Marketingmix“. Das Kunstwort lautet „Marketingmixtur“. Hierdurch lassen sich geschickt die Vorteile beider Herangehensweisen integrieren.

Virales Marketing und Wiedererkennungswert

Für das virale Marketing spielt in diesem Zusammenhang besonders die Einprägsamkeit und der Wiedererkennungswert der Domain eine Rolle. Machen Sie selbst die Probe: Sprechen Sie laut den folgenden Satz – so wie Sie ihn zu einem Freund sagen würden: „Ich war neulich auf XYZ.de und habe da…“.
Wenn Sie nun finden, dass der folgende Satz komisch klingt und Sie ihn so nicht sagen oder schreiben würden, dann sind sie bestimmt nicht alleine: „Ich war neulich auf kuehlschrank-guenstig-online-kaufen.de und habe da…“.
Kunstnamen scheinen hier besonders durch ihre Kürze zu bestechen. Aber auch Domainnamen wie „ab-in-den-urlaub.de“ gehen leicht von der Zunge.

Fazit

Die Wahl des Domainnamens ist am Anfang eines Webprojekts eine wichtige Entscheidung. Mit zunehmender Etablierung der Domainmarke nimmt die Bedeutung eher ab. Nichtsdestotrotz gilt es den Locked-in-Effekt zu beachten: Den Domainnamen zu ändern kommt der Auflösung und der anschließenden Einführung einer neuen Marke gleich.
Machen Sie sich also Gedanken, bevor Sie Ihrem Webprojekt einen Namen geben. Vergessen Sie aber nie, dass es in erster Linie der Inhalt ist, der Besucher auf Ihre Webseite lockt!




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