Fahrradwerbung richtig einsetzen

Ein bunt bemaltes Fahrrad mit Werbetafel als Werbemassnahme des GuerillamarketingWenn Sie in einer Großstadt leben kennen diesen Anblick sicherlich:

Ein knall bunt bemaltes Fahrrad mit einer beschrifteten Tafel springt sofort ins Auge. Der geschulte Blick erkennt hier sofort eine besondere Form des Guerillamarketing: Ganz offensichtlich wird dieses Fahrrad von niemanden mehr zum Radeln benutzt! Es diehnt viel mehr der Werbung.
Eine Tafel, die meist in den Rahmen integriert ist, enthält die dazu gehörige Werbebotschaft.

Doch wie wirksam ist Fahrradwerbung und mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Die folgenden Fragen schießen jedem der sich mit dem Thema Werbung beschäftigt spontan in den Kopf:

  1. Wie kommt die Fahrradwerbung bei der Zielgruppe an?
  2. Wie hoch sind die Kosten?
  3. Ist Fahrradwerbung überhaupt erlaubt?
  4. In welchen Fällen ist Fahrrad-Werbung zu empfehlen?

Diese Fragen sollen im folgenden versucht werden zu beantworten.






1. Wie kommt die Fahrradwerbung bei der Zielgruppe an?

Die Reaktionen auf diese Form der Werbung sind geteilter Natur: Die Einen sehen darin eine “Verschandelung des öffentlichen Raumes”, Andere schätzen besonders die Originalität des Werbemittels. In beiden Fällen scheint sich die Werbeform stark auf das Image des Werbenden zu übertragen. Etwas verallgemeinert lässt sich sagen, dass die Fahrradwerbung bei jungen Leuten besser ankommt, als bei älteren. Dies sollte vor dem eventuellen Einsatz berücksichtigt werden.

2. Wie hoch sind die Kosten?

Möchte man selbst ein Fahrrad für Werbezwecke herrichten, ergeben sich grob folgende Kosten:

  • Fahrrad: 20,-€
  • Farbe: 5,-€
  • Werbetafel: 5,-€
  • Schloss: 10,-€

In der Summe macht das ca. 40,-€.

Argenturen, die Fahrräder für Werbezwecke anbieten verlangen wesentlich mehr dafür.
Oftmals vermieten diese die Räder auch zu einem monatlichen oder jährlichen Preis. Achten Sie darauf, dass ein Werbefahrrad nicht unbedingt besonders fahrtüchtig sein muss: Dies spart Ihnen unnütze Kosten!

Laufende Kosten entstehen bei dieser Art der Werbung nich (Ausnahme: Miete des Fahrrads), was durchaus für das Werbemittel spricht.

3. Ist Fahrradwerbung erlaubt?

Die Rechtslage ist in diesem Fall nicht eindeutig geklärt. Zunächst einmal soricht nichts dagegen sein Fahrrad an öffentlichen Plätzen anzuketten. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Rad nichts blockiert (z.B. Zufahrten).
Um sich rechtlich abzusichern sollte das Fahrrad den Eindruck (!) der Fahrtüchtigkeit erwecken. Somit kann ausgeschlossen werden, dass es als “Sperrmüll” betrachtet und entsorgt wird.

4. In welchen Fällen ist Fahrrad-Werbung zu empfehlen

Ein Fahrrad als Werbefläche kann für bestimmte Bereiche interessant sein: Gastronomiebetriebe (Bars, Restaurants, Eis-Cafés usw.) lassen sich hiermit gut bewerben. Auch kleinere Dienstleistungsanbieter wie z-B- Friseur-Salons können von einem solchen Werbemittel profitieren.
Wichtig ist, dass darauf geachtet wird, dass das Alter der Zielgruppe eher jung sein sollte.
Einen besonderen Vorteil bietet die Fahrradwerbung: Sie sind als Webender nicht an vorgegebene Werbeflächen wie z.B. Plakatwände oder Litfasäulen gebunden. Ein geschickt gewählter Aufstellort z.B. da wo zu Stoßzeiten viele Menschen vorbei laufen, kann echte Wunder wirken! Besonders raffiniert ist es, das Fahrrad an einer so abwägigen Stelle anzuschließen, dass es die Neugier der Passanten im besonderen Maße weckt. Ein mögliches Beispiel hierfür wäre z.B. die “falsche Seite” eines Geländers.




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